Dorfkirche Landin
Dorfkirche Landin

Dorfkirche Landin

Kotzen (Kreis Havelland)

Die seit 25 Jahren gesperrte Kirche wurde zu Anfang des 18. Jahrhunderts als Ziegelfachwerkbau über rechteckigen Grundriss, vermutlich an der Stelle eines Vorgängerbaus, errichtet, wovon der Ostgiebel, die Nordseite und die dortige Vorhalle noch heute zeugen. Der Westgiebel wurde 1865, die Südwand im späten 19. Jahrhundert aus Backstein erneuert. Der nur bis zum Dachfirst des Kirchenschiffs reichende, verbreiterte Turmschaft trägt eine schiefergedeckte welsche Haube mit geschlossener zwiebelbekrönter Laterne.

Im Innenraum tragen zwei Stützenreihen und Unterzüge die flache Decke des Innenraums und den Dachstuhl. Der 1736 von Bredow und seiner Ehefrau Johanne Wilhelmine von Bredow, geb. von Metzsch, gestiftete hölzerne Kanzelaltar wird von schlanken Säulen und kleinen Voluten, auf dem gesprengten Giebel mit zwei Engelputti geschmückt.