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1. Juli 2017: Neun Jahre Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen

"Geburtstagsbrief" an unsere Zustifter

Heute vor neun Jahren haben wir unsere Stiftung gegründet. Dr. Hans Krag und Arnulf Kraft, die Vertreter des FAK im Stiftungsvorstand, haben das zum Anlass genommen, den unseren Zustiftern einen "Geburtstagsgruß" zu schreiben. - Hier sein Wortlaut: 

  

Verehrte, liebe Unterstützer und Fördererinnen

       unserer Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen!

9 Jahre alt wird unsere Stiftung heute.

Am 1. Juli 2008 hat der Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg in der Berliner St.-Marien-kirche seine Stiftung gegründet. In der damals unter-zeichneten Vereinbarung ist nachzulesen:

"Das Grundstockvermögen besteht aus der Einlage   in Höhe von 78.500 Euro sowie künftigen Zu-stiftungen."

Eine einmalige Spende von 40.000 € hatte den Grundstock gelegt, weitere zweckgebundene Zu-wendungen an den FAK bis zu jenem Datum schließlich das genannte Gründungskapital zusam-men gebracht.

Jenes Geld nun ist inzwischen durch viele kleinere und größere Beträge angewachsen auf einen Kapitalstock von rund 530.000 €, im letzten Jahr um über 54.000 €. Seitdem geht es langsamer voran. Kaum 9.000 € waren es an Spenden oder Zustiftungen im ersten Halbjahr 2017.

Die Erträge aber, die unser Kapitalvermögen bisher erwirtschaftet, sind hervorragend. Etwa 3% Zinsen werden uns p.a. noch gutgeschrieben. 12.000 € reichen wir jährlich an den Förderkreis weiter. Wenn wir im kommenden Jahr auf 10 Jahre Stiftungstätigkeit blicken, werden wir aus unseren Erträgen bereits ebenso viel Geld für die Arbeit des Förderkreises Alte Kirchen bereit-gestellt haben, wie 2008 für unsere Gründung verfügbar war: rund 78.000 €. Die Liste der von uns bereits geförderten FAK-Projekte wird sich in diesem Jahr bereits auf 20 erhöhen können: von Ahlsdorf, Bad Belzig und Casel bis hin zu Wulfersdorf und Wuschewier. - Mehr dazu lässt sich auf unserer Internetseite www.Stiftung-Brandenburgische-Dorfkirchen.de nachlesen.

So danken wir sehr herzlich allen, die in diesen neun Jahren zu solch erfreulichem Wachstum und Wirken unserer Stiftung beigetragen haben. Wir geben hiermit auch den Dank der Gemeinden und Fördervereine weiter, die Ihre Unterstützung mit großer Freude entgegengenommen haben, denn auch die kleineren Beträge tragen ja zur Wiederherstellung eines Gebäudes bei und sind Ansporn.

Wichtig ist uns: Stiftungen sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Wert ihres Vermögens uneinge-schränkt zu erhalten. Dazu gehört wesentlich auch, dem Wertverlust durch Inflation entgegen-zuwirken. Nun war die Inflation in den vergangenen Jahren insgesamt nicht hoch; aber in einigen Branchen durchaus spürbar - vor allem im Baubereich, einem Kernbereich unserer Sanierungs-tätigkeit. Der Stiftungsvorstand hat zwar bereits über 15.000 € als Inflationsausgleich eingesetzt. Damit ist die Mindervorsorge in den Anfangsjahren unserer Stiftung noch nicht völlig kompensiert.

In den vergangenen Jahren haben wir, um das Stiftungsvermögen möglichst rasch zinswirksam erhöhen zu können, unsere Förderer meist um "Zustiftungen" gebeten. Solche Beträge dürfen dann nicht direkt in aktuelle Projekte geleitet werden, sondern werden sämtlich dem Kapitalstock zuge-führt, aus dessen Erträgen dann gefördert wird.

Inzwischen bitten wir durchaus auch um Spenden, denn die Stiftung hat auch einige Verwaltungs-ausgaben (z.B. das neue Faltblatt), die wiederum nicht aus Kapitalerträgen finanziert werden dürfen.  Wichtigstes Ziel bleibt aber, die Kirchen Brandenburgs für nächste Generationen zu erhalten; dafür steht die Zustiftung. Für beide Ziele sind uns kleinere wie größere Beträge gleich willkommen.

Übrigens: Auf unserer Internetseite bieten wir nun die Möglichkeit an, auch online zu spenden. Gelegentlich wird das schon genutzt.
Andere Förderer lassen uns ihren Spenden- oder Zustiftungsbetrag bereits per Dauerauftrag oder Einzug zukommen. Es wäre großartig, wenn diese Praxis Schule machen würde .

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihre Gäste zu Jubiläen und anderen Anlässen zu bitten, an Stelle von Blumen bzw. Geschenken eine Spende für unsere Stiftung zu geben?

Auch testamentarisch kann man die Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen bedenken. Das wäre eine Möglichkeit, über die eigenen Erdentage hinaus einen Beitrag zu leisten zum Erhalt unserer wunderbaren Kirchen.

Seit kurzem liegt die dritte Auflage unseres Faltblatts in großer Auflage vor. Wir wollen es reichlich in Umlauf bringen, um damit irgendwann auch das nächste große Ziel unserer Bemühungen zu erreichen: ein Kapitalvermögen von einer Million Euro. Wenn wir Ihnen solche Faltblätter zum Weitergeben an Freunde und Jubilare  zusenden sollen, geben Sie uns bitte Bescheid.

Und überhaupt: Wenn Sie Fragen zur Stiftung, z.B. zum Verhältnis Förderkreis Alte Kirchen, des-sen Stiftung Brandenburgische Dorfkirchen und der Stiftung KIBA haben, dann rufen Sie gerne an.

Am 1. Juli 2018 wird unsere Stiftung zehn Jahre bestehen. Freuen Sie sich auf unsere Einladungen zu diesem Jubiläum!
Wir grüßen Sie herzlich - Dr. Hand Krag und Arnulf Kraft      

 

 

 


Förderkreis Alte Kirchen e.V. Berlin
Publikationsdatum dieser Seite: Freitag, 10. Mai 2019 09:56